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Komplettsanierung von zwei Mehrfamilienhäusern

Schleswig-Holstein – 20.08.2026

Blick auf die Rückseite der sanierten Fassade des Mehrfamilienhauses, mit Fensterfronten und Balkonen

Komplettsanierung im bewohnten Zustand – HPM ProBau als Generalunternehmer

Zwei Mehrfamilienhäuser, zahlreiche Gewerke und eine besondere Herausforderung: Die Sanierung in der Aubenastraße in Schwarzenbek erfolgte vollständig im bewohnten Zustand. HPM ProBau übernahm dabei als Generalunternehmer die übergreifende Koordination und führte zusätzlich Arbeiten in Eigenleistung aus.

Für die Expert:innen der HPM Projekt- und Baumanagement bedeutete das Projekt vor den Toren Hamburgs eine anspruchsvolle Aufgabe. Neben den klassischen Leistungen eines Generalunternehmers übernahm das Team selbst Arbeiten am Wärmedämmverbundsystem (WDVS) sowie umfangreiche Malerarbeiten in den Wohnungen.

Reibungslose Abläufe durch zentrale Koordination

Bei einer Komplettsanierung mit zahlreichen beteiligten Gewerken ist eine strukturierte Planung und Koordination entscheidend. HPM ProBau setzte deshalb auf die Prinzipien des Lean Construction Managements, um Arbeitsabläufe effizient zu organisieren, Ressourcen gezielt einzusetzen und unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Gleichzeitig koordinierte die Projektleitung sämtliche beteiligten Fachunternehmen. Dazu gehörten unter anderem Gewerke wie Gerüst- und Fensterbau, Elektrotechnik oder auch Maurer- und Abbrucharbeiten. Eine besondere Bedeutung hatte dabei die Kommunikation mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Da die zwei Mehrfamilienhäuser während der gesamten Sanierung bewohnt blieben, wurden die Mieterinnen und Mieter regelmäßig über den Baufortschritt informiert und Termine für die einzelnen Arbeiten abgestimmt.

Für kurze Kommunikationswege sorgte ein direkt auf der Baustelle eingerichtetes Baustellenbüro mit eigenem Bauleiter. Dadurch konnten Fragen schnell geklärt und die einzelnen Arbeitsschritte unmittelbar aufeinander abgestimmt werden.

Neues WDVS auf rund 2.400 m² Fassadenfläche

Neben der Koordination der Gesamtmaßnahme übernahm HPM ProBau auch einen Teil der Arbeiten selbst. Im Bereich der Fassade stand zunächst die Entfernung der vorhandenen schadstoffbelasteten Verkleidung auf dem Programm. Gleichzeitig wurden schadhafte und poröse Bereiche des bestehenden Putzes fachgerecht instandgesetzt.

Anschließend erhielt die Fassade auf einer Fläche von rund 2.400 m² ein neues Wärmedämmverbundsystem. Zum Einsatz kamen 16 cm starke Mineralwolleplatten, die fachgerecht gedübelt und anschließend armiert wurden. Den Abschluss bildete ein organischer Oberputz.

Auch im Innenbereich war das Team von HPM ProBau aktiv: In insgesamt 36 Wohnungen wurden Malerarbeiten ausgeführt und damit die Eigenleistungen des Unternehmens komplettiert. (as)