Projekte

Schleswig-Holstein

04 2025
Alt versus neu

Sanierung eines Mehrfamilienhauses als Generalunternehmer in Elmshorn

Nach 2020 und 2021 stellten die HPM ProBau-Profis auch 2024 ihre umfassende Expertise in der Sanierung einer Immobilie im bewohnten Zustand unter Beweis.
Die Aufgabe:
  • Generalunternehmer-Sanierung im bewohnten Zustand
    • Fassade
    • Fensteraustausch
  • Fassadensanierung
  • WDVS – Rückbau des ca. 30 Jahre alten WDVS
  • Malerarbeiten
  • Dämmarbeiten im Keller und Dachgeschoss
  • Diverse Arbeiten Technische Gebäudeausrüstung
Die Leistung:

Sanierung im Bestand

Bereits 2020 und 2021 waren die Hamburger Expert:innen von HPM Projekt- und Baumanagement in Elmshorn im Einsatz und haben dort als Generalunternehmer vier Mehrfamilienhäuser saniert und modernisiert. 2024 ging es für das Team erneut nach Elmshorn für eine Gebäudesanierung im bewohnten Zustand. Auch bei diesem Auftrag war ProBau als Generalunternehmer unter anderem für die Fassade und den Fensteraustausch sowie mit einer Vielzahl an Eigenleistungen in den Bereichen Fassadensanierung, Maler- und Dämmarbeiten und diverse Leistungen im Segment Technische Gebäudeausrüstung tätig. 

Generalunternehmer, Fassadensanierung und WDVS

Abbruch und Neuanbringen – unter diesem Credo standen die ersten Arbeiten an dem Elmshorner Mehrfamilienhaus. Auf 2.600 m² wurde das Bestands-WDVS abgebrochen, schadhafte Stellen im Putz fachgerecht ausgebessert und die Fassadenfläche für die optimale Untergrundvorbereitung angeschliffen. Anschließend wurde das neue WDVS in 18 cm Stärke angebracht. Für den Abbruch und Neumontage der Balkone zeigte sich das HPM ProBau-Team zwar nicht verantwortlich, bauten aber zum Abstützen der Außenwände bis zu 8 m lange Stahlträger an die „Stummel“ der alten Balkone. Auch den Fensteraustausch durch MOBA Fenster + Türen, ein weiteres Unternehmen der HPM DIE HANDWERKSGRUPPE, begleitete HPM ProBau als Generalunternehmer. Die Aufmauerung der Fensterbrüstungen übernahm das Team dann wieder in Eigenleistung. Der Anstrich auf 2.800 m² gemäß dem vorgegebenen Farbkonzept finalisierten die Fassadenarbeiten.

Maler- und Tischlerarbeiten, diverse Arbeiten TGA

Und mit Farbe ging es für die Expert:innen unter anderem auch im Gebäudeinneren weiter: Dort wurden nach dem Austausch der Fenster in den 46 Wohnungen des Mehrfamilienhauses unterschiedliche Maler- sowie diverse Tischlerarbeiten ausgeführt. Zudem erhielten 177 Heizkörper neue Ventile und der hydraulische Abgleich wurde neu eingestellt. Auch das Verlegen eines neuen Fundamenterders und einer Regenwasserleitung fiel in den Aufgabenbereich der Profis.

Dämmung oberste Geschoss- und Kellerdecken

Zu guter Letzt ging es für das Team noch einmal ganz nach oben ins Gebäude und in den Keller. Im Dachgeschoss baute das Team die Mieterverschläge ab, dämmte die obere Geschossdecke fachgerecht und verpasste dem Dachboden einen hellen und freundlichen Anstrich. Im Keller wurden ebenfalls die Decken routiniert gedämmt. Nach rund vier Monaten waren alle Arbeiten abgeschlossen und die Bewohnerinnen und Bewohner genießen die Vorteile, wie die Reduzierung der Heizkosten, die eine so umfangreiche Sanierung des Mehrfamilienhauses mit sich bringt. (as)

 

Die Fakten:

  • Auftraggeber eine Norddeutsche Baugenossenschaft
  • Sanierung eines Mehrfamilienhauses im bewohnten Zustand
  • Arbeiten in Eigenleistung und als Generalunternehmer
  • 2.600 m² Gerüst stellen
  • Auf 2.600 m² Abbruch Bestands-WDVS und Anschleifen der Fassade
  • Auf 2.800 m² Montage neues WDVS in 18 cm Stärke
  • Anbau von bis zu 8 m langen starken Stahlträgern, um die Außenwände (Stummel der Balkone) zu stützen
  • Aufmauerung der Fensterbrüstung
  • Verlegung Fundamenterder und neuer Regenwasserleitung
  • Fassadenanstrich nach vorgegebenem Farbkonzept
  • Austausch von 177 Heizkörperventilen sowie Einstellen des hydraulischen Abgleichs
  • Malerarbeiten im Innenbereich von 46 Wohnungen
  • Diverse Tischlerarbeiten
  • Abbau der Mieterverschläge auf dem Dachboden
  • Dämmung der obersten Geschossdecke
  • Anstrich des Dachbodens
  • Kellerdeckendämmung
  • Dauer: rund 7 Monate
  • Projektverantwortliche Lars Ehni und Georg Spiewak
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